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KASHGAR:

Eine Stunde dauerte die Fahrt am 14.10.2014 noch bis auf einen Hotelparkplatz in der Stadt Kashgar. Dort stärkten wir uns vorm Schlafengehen noch in einem Restaurant und beendeten so den ersten Tag in China. Der Zweite begann mit einem 40km langen Trip zum dortigen TÜV, von dem wir auch erst am Nachmittag wieder zurückkehrten. Zum Glück war dieser aber nicht so streng, wie der in Deutschland.



Wir wollten darauf die Altstadt von Kashgar besichtigen, waren uns aber nicht sicher, ob dies auch gelingen würde. Nur kurze Zeit zuvor wurde dort nämlich eine Bombe gezündet und hatte einen wichtigen Moslem getötet, das Auswärtige Amt warnte vor der Einreise. Wir hatten aber keine Probleme und ausser ein paar Polizisten war davon auch nichts mehr zu sehen. Die Altstadt war wirklich sehr interessant und gab uns die ersten Eindrücke vom grossen Reich der Mitte.







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Den Abend nutzten wir um Anjas Geburtstag zu feiern, was wir auch ausgiebig taten.



Schon am dritten Tag ging es mit neuen Führerscheinen und Kennzeichen weiter in Richtung Wüste, die wir nach zwei Tagen erreichten.




Dort angekommen, ging es 530km auf der teuersten Strasse der Welt direkt durch die Taklamakan-Wüste. Die Strasse wurde gebaut um die dortigen Ölvorkommen zu erreichen, muss aber das ganze Jahr über von Verwehungen befreit werden. Um diese zu verringern, wurde auf beiden Seiten des Weges Sträucher gepflanzt, die wiederum bewässert werden müssen. Alle 5km steht dafür ein Haus, in dem auch jemand wohnt, der den Kompressor und die Wasserpumpe wartet.

Zwei Tage benötigten wir für die Durchreise der Wüste, das nächste Bild zeigt die Einfahrt dieser.


DIE TAKLAMAKAN-WÜSTE:



















Irgendwann landeten wir dann am tiefsten Punkt von China, nämlich 150m unterhalb des Meeresspiegels. Dort befindet sich auch die älteste Stadt des großen Reiches (Gucheng), die früher mal aus der Erde aus oder in sie hinein gebuddelt wurde. Kurz vor Sonnenuntergang schauten wir uns diesen historischen Ort noch an.




Am nächsten Tag stoppten wir die Tour in einer kleinen Stadt, um unsere Vorräte aufzustockten. Hier gab es auch ein Museum zu besichtigen das uns am Morgen danach zeigte, wie die alten Chinesen es schafften mit primitivsten Mitteln ein Tunnelsystem zu graben, um eine ganze Region mit Trinkwasser zu versorgen (Karez Folk Park). Wir fuhren weiter durch sonniges Gelände, schauten uns noch die höchsten Dünen des Landes an und übernachteten hier und da.




Entlang des Weges sahen wir Quadratkilometer an Flächen, auf denen tonnenweise Chilischoten oder Datteln getrocknet wurden.



Nur eben mal Oil auffüllen, weckte schon grosses Interesse:












Unser Ziel war das Magao-Museum, das aus 735 in den Fels gehauenen Höhlen besteht. Eigentlich sind es eher Räume, Gebetsräume in denen sich Buddhastatuen befinden. In einem hauseigenen Kino gab es zuvor zwei Filme zu sehen, von denen einer in einem kugelförmigen Saal in 3D gezeigt wurde. Virtuell wurden uns so schon einmal die wichtigsten Höhlen gezeigt und die Entstehung dieser Stätte vermittelt.



Die Wandmalereien waren bestens erhalten und teils älter als 1400Jahre.










Am 22.10.2014 machten wir uns auf ins Gebirge Richtung Tibet. War es in der Nacht teils auch nur -10°C, schien die Sonne aber von morgens um 8:00Uhr den ganzen Tag, jeden Tag. Sie zeigte uns mit ihrem Licht Panoramen einer Landschaft, die nur ein Dichter in Worte fassen kann. Die Vegetation war so unterschiedlich, dass man jeden Tag von neuem überrascht wurde. Dank dem Licht der Sonne sogar mehrmals am Tag.

TIBET:



















Um genügend Proviant für die Bergtour an Board zu haben, gingen wir erst einmal shoppen. Es galt mehrere Fünftausender zu bezwingen und daher besorgte unser Guide auch noch ein paar Dosen medizinischen Sauerstoff, denn O2 war da oben ja knapp. Auch die Temperaturen entsprachen des nachts nicht denen des Sommers und so verwöhnten wir unsere Fahrzeuge vorher noch mit Winterdiesel. Zuletzt den gerissenen Bautenzug von Mammuts Standgas repariert, starteten wir durch.

















Vorbei an Tibetischen-Antilopen, Yak-Rindern, Füchsen und Wildesel, räucherten wir dem Schnee entgegen und verbrachten die erste Nacht auf 3200m Höhe. Die zweite schon auf 4700m, was körperlich auch deutlich zu spüren war. Nur mal kurz pinkeln gehen kam einen vor, als wenn das Klo im vierten Stock gewesen wäre.




















Der 25.10.2014 begann wieder wie üblich mit Sonnenschein. So fingen wir an aufzutauen und freuten uns darauf, die Fünftausend zu knacken. Hinter dem 5235m hohem Berg, begann nämlich Tibet, worauf wir uns sehr freuten. Um 10:30Uhr waren wir schon kurz davor und ich nahm gerade eine Line aus der Oxygenpulle, als Mammut plötzlich abhebte.

Löcher und Bodenwellen reihten sich aneinander über hunderte Kilometer. Wir versuchten mit 65km/h so schnell wie möglich voran zu kommen aber eine Skischanze hatte ich in diesem Augenblick übersehen. Mammut krachte auf die gefrorene Piste und alles in ihm flog umher. Ein paar Kilometer weiter, viel dann der Öldruck beträchtlich ab. Die Untersuchung ergab: ein Riss quer in der Ölwanne! 17Liter Öl auf der Piste verteilt. Das einem so etwas passiert ist schlimm genug aber auf 5048m Höhe im Niemandsland, ist noch einmal etwas ganz anderes.

Nur noch 4m!




Es war nun schon 11:30Uhr und Hilfe musste her und zwar schnell! Mit Annas und Niels LandCruiser fuhren wir zu dritt in ein Kaff zurück und versuchten es dort an einer Tankstelle und beim Militär aber leider ohne Erfolg. Yoyo unsere Dolmetscherin rief darauf in ihrem Büro an, um von dort aus jemanden ausfindig machen zu lassen. Zwei Stunden so wurde ihr mitgeteilt, sollten wir auf den Reparaturwagen warten und der Schaden würde dann sofort behoben.

Sofort behoben? „How want they fix it?“ fragte ich. Zur Antwort kam, dass sie so etwas öfter machen würden und wir uns keine Sorgen machen bräuchten. Super, dass hörten wir in unserer Situation doch gern und warteten. Nach drei Stunden gingen den ersten von uns die Luft aus und der Kopf begann zu schmerzen. Ein erneuter Anruf ergab, dass ihnen eine andere Panne dazwischen gekommen wäre, die sie erst beheben müssten. Das es irgendwann auch einmal dunkel werden würde spiele keine Rolle, da sie ja Licht dabei hätten, vertrösteten sie mich.

Es wurde langsam kalt, sehr kalt, denn ohne Motor konnte Mammut auch keine Wärme liefern. Nach zwei weiteren Anrufen und 5,5h warten, kam ein PickUp mit zwei Herrn angefahren. Auf der Ladefläche hatten sie einen Spaten, einen Hammer und zwei Brecheisen. Genau die Dinge die ich brauchte, um die beiden für immer verschwinden zu lassen.

Ich zitterte am ganzen Körper, konnte vor Kälte kaum noch sprechen und die beiden Spinner erzählten mir, dass sie die Ölwanne an Ort und Stelle ausbauen und dann damit zur Reparatur ein paar hundert Kilometer in eine Stadt fahren wollten, um sie dann auf 5048m Höhe wieder einzubauen. Und das Ganze natürlich höchst professionell mit einem Spaten! 500,-YUAN (64,60€) musste ich den Heinis an Sprit bezahlen, nur damit sie wieder verschwanden. Die Chinesen schämen sich unwissend zu sein und haben daher auf alles eine Antwort, auch wenn es nicht die richtige ist. „Kann ich nicht“ scheint es auch nicht zu geben.

Der Plan B hieß: „Leben retten“ und zwar so viele wie möglich! Daher blieb ich allein zurück und richtete mir in Mammut ein Überlebenslager ein. Die anderen kämpften sich etwas benommen vom Sauerstoffmangel noch 100km weiter in die nächste Stadt. Sie sollten es schaffen und schickten mir die wahren Engel. Im Schlafsack und Decken eingehüllt, schnüffelte ich noch ganze sechs Stunden lang an den Sauerstoffflaschen, als die Retter um 23:30Uhr mit Yoyo dem Guide eintrafen.

















Bei eisigem Wind und Minusgraden, spachtelten sie Kleber auf den Riss und wir füllten gemeinsam wieder Oil auf. Auch Mammut sollte noch die 100km bis zur Werkstatt zurücklegen. Die Heizung funktionierte nicht, die Bremsen waren eingefroren, die Scheiben beschlagen und mein Körper war ein einziger Krampf. Mit Messerstichen in den Rücken und zitternden Händen, steuerte ich Mammut rein mechanisch den Pass hinunter, hinein in Tibet. Mehrmals mussten wir halten, um Oil nach zu füllen, bis wir schließlich mit den letzten Tropfen um 04:15Uhr wirklich noch Tibet und die Werkstatt erreichten.

Keine fünf Stunden blieben mir da an Schlaf und um aufzutauen, als auch noch die Heizung vom Wohnkoffer ausfiel und ich draußen im Schneegestöber die Gasflasche wechseln musste. Die Werkstatt lag immer noch in einer Höhe von 4700m, die Luft war dünn und die Nacht eisig. Morgens um 09:00Uhr begab ich mich zurück in die Kälte.




Die Ölwanne demontiert, fuhr der Chef damit in eine 130km entlegene größere Stadt „Naqu“ um sie dort löten zu lassen. Da diese Stadt auf unserer Route und um einiges tiefer lag, folgten die anderen samt Guide dem Fahrzeug und ich blieb allein bei Mammut. Ich wäre gerne mitgefahren aber die Fahrt ging durch das militärisch abgesicherte Gebiet Tibet und meine Papiere erlaubten nur eine einmalige Einreise in die nächste Stadt.




Zu meiner Freude kümmerte sich die Chefin und die Angestellten der Werkstatt aber rührend um mich und ich war froh, dort geblieben zu sein.




Sie nahm mich mit in die Stadt und ich war mal wieder Gast beim Essen. Gemeinsam mit ein paar Monteuren konnte ich nun die originale chinesische Küche testen.

Und was isst man dort so?

Einen Eintopf mit Möhren und Innereien vom Schwein zum Beispiel! Dazu gab es Reis und frischen Jasmintee. Was da alles kleingeschnitten in der Suppe schwamm weiß ich nicht genau, ich meine aber die Speiseröhre erkannt zu haben. Fleisch war jedenfalls keins drin. Es hat mal nach Leber und mal nach Wurstbrühe geschmeckt, war kräftig, scharf und ich würde es wieder essen.




Am Abend gab es dann einen anderen Eintopf mit anderen Rüben und wieder Reis dazu. In diesem waren aber schon Knochenreste mit allerhand irgendwas daran darin. Geheizt wurde der Ofen, wie in ganz Tibet üblich, mit Yak-Dunk.



Auch gab es wieder frisch aufgebrühten Jasmintee und ich bekam zum selber machen sogar noch welchen mit auf den Weg.




Ein Monteur stellte mir seinen Wohnraum samt PC mit Internet zur Verfügung und brachte mir noch Saft, Nüsse, Zigaretten und einen großen beheizten Handschuh dazu.

Ein paar Stunden später traf die geschweißte Ölwanne zusammen mit Yoyo wieder ein und um 22:00Uhr gab Mammut die ersten Rauchzeichen von sich. Darauf verschwanden umgerechnet 1.145,-€ in der Hand des Chefs und 13,-€ in der Tasche des Monteurs. Wir nahmen alle herzlichst Abschied, machten noch einmal Fotos und Yoyo sowie Tino gingen früh schlafen. Ziel war es um 09:00Uhr die Reise mit den anderen gemeinsam von Naqu aus fortzusetzen (bis dorthin 130km vereiste Piste) und daher mussten wir bereits um 06:00Uhr morgens wieder starten.

Wir trafen mit einer Stunde Verspätung ein und nach neun weiteren, erreichten wir gemeinsam am 28.10.2014 um 19:00Uhr die Stadt Lhasa. Dort war Luft und Temperatur dann wieder angenehmer.


IM HIMALAYA-GEBIRGE:

































Immer wieder zusehen, aufgeschichtete Yak-Fladen:



















IN LHASA:




Gut geschlafen, spazierte ich am Morgen als Erstes durch den Palast-Park des Dalai Lama.









Von dort aus brachte mich eine Rikscha zu dessen Sommergarten, in dem es noch mehr Paläste zu bestaunen gab.

















Dank schönem Wetter ging ich zu Fuß weiter, zum Tibetischem-Museum. Dort konnte ich auf drei Etagen in sehr moderner Atmosphäre, viel über die Geschichte, Tradition, Religion, Handwerk, Kultur und Kunst dieses Gebietes und deren Bewohner erfahren.












Vollgestopft mit Informationen, machte ich danach erst einmal einen ausgedehnten Spaziergang in Lhasa und um die Stadt herum.







Etwas erholt besichtigte ich dann im Zentrum noch ein Museum. Ein historisches Stadthaus, in dessen Räume anhand von originalen Möbeln und dazu Puppen in Trachten, alle Geschichtsepochen der tibetischen Regierung die in diesem Gebäude stattgefunden haben, nachgestellt wurden. Vom Kaiser über den Kommunismus bis hin zu den heutigen Verbrech... ähm Machthabenden, gab es vieles zu sehen.

  
  










Nachdem ich noch die armen Viertel durchkämmt hatte, in denen Touristen eigentlich nichts zu suchen haben, mich dort mit Obst, Gemüse und Backwaren eingedeckt hatte, kehrte ich gegen 19:00Uhr mit einem Taxi zu Mammut und den anderen zurück.

  
 



Lhasa gehörte zu den schönsten und interessantesten Städten, die ich bis dahin gesehen hatte und das waren wirklich schon einige. Im Kern sehr historisch und voller Gläubige, mit hunderten Geschäften für Handwerk, Kunst und Gebetskram. Dort herum sehr moderne Läden mit Glanz und Glimmer, nach außen wie üblich immer ärmer aber mit sehr viel Natur. Restaurants gab es für jeden Geldbeutel, zum Glück ohne MC und KFC dafür aber mit  Nudelsuppe oder Büffelsteak. Die Stadt war sehr sauber, die Museen kostenfrei und ein Flughafen gab es auch.




Schon am nächsten Tag, am 29.10.2014 verließen wir das warme Lhasa. Es zog uns hinaus zu einem Bergsee, der hinter einem Fünftausender auf einer Höhe von 4500m lag. Im Dunst von blauen Dieselwolken eingehüllt, schnauften unsere Fahrzeuge den Pass hinauf und kühlten wie wir, bei der Abfahrt dann ordentlich wieder ab.


















Als nächstes stand ein Kloster auf dem Programm, das auch ein Puppentheater hätte sein können. "Pekor Chode" wurde 1418 durch den "Dharma King of Gyantse Rabtan Kunsang Phag" gebaut. Es ist 32,4m hoch und beinhaltet 108 Altare.
















Von dort aus konnte ich eine Baustelle beobachten, auf der fast nur Frauen arbeiteten aber dies zu seltsamen Bedingungen.



AUF DEM MONT EVEREST:





Für knapp 20,-€ ausgerüstet mit einer neuen 5Kg-Gasflasche nach asiatischer Norm (samt Füllung und Zubehör) ging es weiter in das Himalaya-Gebirge. Zielgerichtet den größten Riesen entgegen brauchten wir Stunden für eine 90km lange Piste. Am Fuße des Mont Everest angekommen, gaben uns die Wolken dann aber zur Belohnung noch einen kurzen Blick auf dessen Gipfel frei.










Die Tage vergingen viel zu schnell, die Grenze zu Nepal war nicht mehr weit und so hielten wir in einem kleinen Dorf, um auch noch dem tibetischem Volk etwas näher zu kommen. Die Erwachsenen erfreuten sich an Kugelschreibern, die Kleinen an Bonbons und so waren wir auch dort, gern gesehene Gäste.








HIMALAYA:

Noch ein paar Bilder von dem Weg nach Nepal:
























ÜBER DIE FRIENDSHIIP-BRIDGE:


Über ein Gebirge gelangt man durch schmale Gassen hinunter zu einer Betonbrücke, die so unbedeutend an Größe und Aussehen doch zwei Länder verbindet.

Von der „Friendship-Bridge“ zwischen China und Nepal gibt es auch im deutschen Fernsehen ab und zu Berichte zu sehen. Sie liegt im Tal zweier Gebirgsketten und viele Träger, ob jung oder alt, männlich oder weiblich, verdienen ihr wenig Geld damit jeden Tag die Waren von dutzenden LKW auf ihren Rücken über die Grenze (Brücke) zu tragen.

Die LKW rollen so leer in das andere Land und die Händler umgehen für wenig Lohn die höheren Zollgebühren. Da die Schlepper pro Übergang und nicht per Gewicht bezahlt werden, müssen sie sich teils mehr als das doppelte ihres eigenen Körpergewichts auf ihre Wirbelsäule laden.

Es war ein trauriger Anblick, den wir länger ertragen mussten als es uns lieb war, denn als wir die Grenze erreichten, hatten die Zöllner Mittagspause. Schuld daran war ich, der doch am Morgen noch einmal den Berg hinauf fuhr um dort die restlichen YUAN in Diesel zu verwandeln. Aber dort waren die Herren der Tankstelle gerade erst erwacht und brauchten etwas zu lange um den begehrten Brennstoff an die Zapfsäulen zu pumpen.

Doch auch der entgegenkommende Verkehr bremste uns auf dem Weg zum Schlagbaum immer wieder aus. Es brauchte viel fahrerisches Geschick, um sein Fahrzeug heile den Weg nach unten zu manövrieren. Millimeterarbeit mit eingeklappten Spiegeln und halben Reifen auf der Fahrbahnkante.



Auf den nächsten Bildern ist zum Teil im Tal der Fluß zu sehen, über dem die Brücke verläuft.














Die Ausreise erfolgte fast problemlos. Diesmal durchsuchte eine Dame Mammut, nachdem sie ihre Angst überwunden hatte und über einen klapprigen Stuhl die Eingangstür erreichte. Das neben der Tür eine Leiter hing, die ich dafür nicht anrührte, bemerkte keiner der unten stehenden Mannschaft.

Wo die Motornummer am LKW und Motorrad steht, wollten sie anschließend erfahren. Es wären doch schließlich meine Fahrzeuge und so müsste ich dies auch wissen. Ich gab zurück, dass dies nicht der Fall wäre und ich die Nummern auch gar nicht wissen wolle, sondern nur sie. Daher sollten sie sich auch gefälligst selbst auf die Suche danach begeben. Nach einigen hin und her gaben sie aber auf und ich konnte das große Reich der Mitte ohne Nummern wieder verlassen.


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